Ein Zuhause, das sich mit den Menschen verändert
Stellen Sie sich vor, wie Ihr Wohnzimmer klingt, wenn kleine Füße darüber rasen. Ein Flur wird zur Rennstrecke, das Arbeitszimmer verwandelt sich in ein Kinderzimmer, und aus dem Garten wird ein Abenteuerland. Ein familienfreundliches Haus sieht nicht nur schön aus, es hilft, den Alltag zu erleichtern. Damit ein Eigenheim heute und in zwanzig Jahren noch perfekt zu den Bedürfnissen der Familie passt, braucht es kluge Planung und liebevolle Details.
In diesem Beitrag beleuchten wir, was ein kindgerechtes, familienfreundliches Massivhaus ausmacht. Wir kombinieren Erkenntnisse aus Wohnpsychologie, Architektur, Baubiologie, Familienleben und aktuellen Bauvorschriften – immer mit Blick auf junge Eltern und Paare mit Kinderwunsch.
Was macht ein Haus wirklich familienfreundlich?
Sicherheit – Wohlbehütet aufwachsen
Ein sicherer Wohnraum ist die Grundlage jedes Familienhauses. Stolperfallen wie erhöhte Schwellen sollten vermieden werden. Treppen müssen kindersicher sein: geschlossene Stufen mit rutschfestem Belag und Geländer mit vertikalen Stäben im Abstand von weniger als 12 cm verhindern, dass Kinder hindurchrutschen. Offene Treppen sollten mit Gittern gesichert werden; auch bodentiefe Fenster müssen mit Brüstung oder Sicherheitsverglasung ausgestattet sein. Kinder finden Steckdosen besonders spannend – deshalb sind Kinderschutz-Steckdosen Pflicht.
Zur Sicherheit gehört auch gutes Licht. Helle Flure, gut beleuchtete Treppen und Bewegungsmelder verhindern Stürze. Draußen schützen sichere Terrassen mit splitterfreien, rutschfesten Belägen und stabilen Geländern die Kleinen vor Verletzungen. Der Garten sollte rundum eingezäunt sein; Experten empfehlen eine Zaunhöhe von mindestens 1,0 m, besser 1,40 m, mit einem Abstand der Stäbe unter 11 cm und ohne waagerechte Elemente, damit Kinder nicht hinaufklettern können.
Gesunde Materialien – Wohnen ohne Schadstoffe
Kinder verbringen viel Zeit am Boden – daher müssen Böden strapazierfähig und frei von Schadstoffen sein. Der Eigenheimerverband betont, dass Bodenbeläge ökologisch und emissionsarm sein sollten. Prüfzeichen wie Blauer Engel, natureplus oder das eco Institut garantieren, dass weder Weichmacher, Formaldehyd noch Biozide wie Permethrin in den Materialien enthalten sind. Eltern sollten auch darauf achten, dass Öle, Lacke, Kleber und Fugenmassen emissionsgeprüft sind.
Holzdielen und Parkett sind robust, langlebig und sorgen für ein gutes Raumklima; wenn sie mehrfach geölt und ohne ausdünstende Versiegelungen verarbeitet werden, eignen sie sich sogar für Fußbodenheizungen. Hochwertiges Laminat besteht heute zu rund 80 % aus Naturholz, ist stoßfest, UV‑beständig und lässt sich als Click‑System leicht verlegen. Korkböden sind weich, isolieren gegen Kälte und Geräusch, sind antistatisch und für Allergiker geeignet. Bambus‑Parkett ist härter als Eiche und extrem widerstandsfähig. Linoleum besteht aus Leinöl, Naturharzen und Korkmehl; es ist antibakteriell, langlebig und fühlt sich angenehm warm an.
Für Wandfarben und Putze empfehlen Fachleute silikatische (mineralische) Produkte ohne Lösungsmittel und Konservierungsstoffe. Sie regulieren die Luftfeuchtigkeit und bauen Schadstoffe ab. Bei Dämmstoffen und anderen Bauteilen sollten ebenfalls emissionsarme Varianten gewählt werden: Kalk, Holzfasern, Hanf oder Zellulose sorgen für ein natürliches Raumklima.
Mitwachsende Grundrisse – flexibel wohnen
Familienleben ist dynamisch. Ein Arbeitszimmer wird zum Babyzimmer, später vielleicht zum Jugendzimmer oder zum Homeoffice. Flexible Grundrisse erlauben solche Veränderungen ohne hohe Umbaukosten. Laut Wilms AG sollte man Räume so planen, dass man Wände später versetzen oder entfernen kann, um einen großen Raum zu teilen oder zwei kleine zu verbinden. Kinderzimmer lassen sich durch zusätzliche Türen an den Flur anschließen oder zu einer Einliegerwohnung ausbauen. Ein großzügiger Flur mit Galerie kann als Spielfläche genutzt werden und später als Bibliothek dienen.
Auch die Raumgrößen sollten mitwachsen: Ein Kinderzimmer sollte eher 15–16 m² groß sein als das übliche Mindestmaß von 10 m², damit es Platz zum Schlafen, Spielen und Lernen bietet. Lagerräume im Dachgeschoss oder Keller können später zu Wohnräumen umgestaltet werden, wenn sie ausreichend belichtet und gedämmt sind.
Offene Wohnbereiche – gemeinsam Zeit verbringen
Offene Küchen und Wohnbereiche fördern die Kommunikation. Eltern können kochen, während die Kinder spielen oder Hausaufgaben machen; trotzdem ist man beisammen. Offene Räume erleichtern die Aufsicht und schaffen eine freundliche, helle Atmosphäre. Allerdings sollte man Gerüche und Geräusche einplanen; gute Abzugshauben und akustische Elemente (Teppiche, Vorhänge) helfen, Lärm und Gerüche zu minimieren.
Stauraum – Ordnung für alle Lebensphasen
Nichts ist anstrengender als ständiges Suchen. Experten raten, 10–15 % der Wohnfläche als Stauraum einzuplanen. Ein Hauswirtschaftsraum (6–10 m²) in der Nähe der Küche bietet Platz für Waschmaschine, Trockner und Vorräte. Eine Speisekammer neben der Küche (2–4 m²) hält Lebensmittel kühl und sorgt für Ordnung. Weitere kleine Abstellräume auf jeder Etage (2–3 m²) schlucken Spielzeug, Sportgeräte oder saisonale Kleidung. Unter der Treppe lassen sich Schränke einbauen; Dachboden und Keller bieten Raum für Kinderwagen, Fahrräder oder Hobbyausrüstung.
Walk‑in‑Closets (6–8 m²) zwischen Schlaf- und Badezimmer sparen Platz und sorgen für kurze Wege. Stauraum wächst mit den Bedürfnissen: Wer heute Campingausrüstung nutzt, braucht später Platz für Teenager‑Hobbys oder ein Gästezimmer.
Der Garten – sicherer Abenteuerspielplatz
Der Garten ist der größte Abenteuerspielplatz. Damit er sicher bleibt, braucht er einen soliden Zaun, der hoch genug ist und keine Klettermöglichkeiten bietet. Wasserflächen wie Teiche oder Pools müssen gesichert werden – idealerweise durch Zäune, Netze oder Abdeckungen, damit Kleinkinder nicht hineinfallen. Regenfässer sollten mit Deckeln versehen sein, und giftige Pflanzen gehören nicht in die Nähe von Kindern.
Terrassen und Wege sollten rutschfest und splitterfrei sein, zum Beispiel durch Holzverbundwerkstoffe, WPC oder strukturierte Fliesen. Für Eltern ist es wichtig, den Garten aus dem Haus heraus gut einsehen zu können. Große Fensterfronten mit Blick in den Garten und durchdachte Terrassentüren ermöglichen ständigen Sichtkontakt und fördern das Spiel im Freien. Später kann der Garten in einen Ruhe- oder Nutzgarten umgewandelt werden – ein weiterer Aspekt des mitwachsenden Hauses.
Bungalow für Familien entdecken
Materialien, die im Familienalltag funktionieren
Robuste Materialien erleichtern die Pflege:
- Vinyl ist wasserdicht, strapazierfähig und pflegeleicht; es eignet sich für Küchen, Bäder und Kinderzimmer.
- Laminat sieht wie Holz aus, ist stoßfest und preiswert. Es eignet sich für Wohn- und Kinderzimmer; hochwertiges Laminat wird zu rund 80 % aus Naturholz hergestellt.
- Fliesen sind extrem robust, pflegeleicht und ideal für stark beanspruchte Bereiche.
- Kork und Bambus sind warm, elastisch und natürlich. Korkböden haben isolierende Luftkammern, wirken antistatisch und federn Sprünge ab. Bambus‑Parkett ist härter als Eiche und sehr langlebig.
- Linoleum besteht aus natürlichen Rohstoffen, ist antibakteriell und fußwarm.
Diese Materialien sollten mit emissionsarmen Klebern und Versiegelungen kombiniert werden. Im Außenbereich empfehlen sich rutschfeste WPC‑Dielen, Frost‑ und Salz‑beständige Fliesen oder Naturstein mit rauer Oberfläche.
Smart Home für Familien – Komfort, Sicherheit und Effizienz
Moderne Haustechnik vernetzt Rollläden, Beleuchtung, Heizung, Sicherheitssysteme und Multimedia miteinander. Laut dem Eigenheimerverband ermöglicht eine zentrale Smart‑Home‑Steuerung per Smartphone oder Tablet, Energieverbrauch, Sicherheit und Wohnkomfort zu optimieren. Eine Smart‑Home‑Zentrale vernetzt Heizungsthermostate, Steckdosen, Lichtschalter, Kameras, Rauchmelder und Sensoren. Dadurch lassen sich Szenarien wie „Wenn der Wind stark weht, fährt die Markise automatisch ein“ oder „Wenn ich unterwegs bin, zeigt mir das Smartphone das Kamerabild von der Haustür“ umsetzen.
Smart‑Home‑Technik verbessert die Energieeffizienz: Die Heizung meldet Störungen automatisch, die Raumtemperatur sinkt, wenn niemand zu Hause ist, und steigt, wenn jemand zurückkehrt. Vergessene Lampen lassen sich aus der Ferne ausschalten. Smart‑Meter informieren über den Stromverbrauch und motivieren zum Einsatz energieeffizienter Geräte. Sicherheitssysteme mit Bewegungsmeldern, Kameras und Kontaktsensoren schützen vor Einbruch; smarte Rollläden können bei Dunkelheit automatisch schließen und eine Anwesenheit simulieren. Komfortfunktionen wie automatische Lichtsteuerung, Mähroboter oder Türkommunikation per App erleichtern den Alltag.
Nachhaltiges und energieeffizientes Bauen
Energieeffizienz beginnt bei der Gebäudehülle. Gute Dämmung verhindert, dass Wärme über Wände, Dach, Fenster oder Türen verloren geht. Laut Wegatech sind Polystyrol‑Hartschaum und Mineralwolle häufige Dämmstoffe, während Holz und Kork als umweltfreundliche Alternativen gelten. Neubauten mit hohem Energiestandard verwenden dreifach verglaste Fenster, um Wärmeverluste zu minimieren. Um die Effizienz zu erhöhen, sollten alle Bauteile einen ähnlichen Dämmstandard aufweisen; unterschiedlich gedämmte Komponenten können zu Tauwasser und Schimmelbildung führen.
Neben der Dämmung sind effiziente Heizsysteme entscheidend. Wärmepumpen erzeugen aus einer Kilowattstunde Strom bis zu vier Kilowattstunden Wärme und eignen sich besonders für Neubauten. Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung führen Frischluft zu und nutzen die Wärme der Abluft, sodass Fensterlüften überflüssig wird. Smart‑Home‑Systeme können den Energieverbrauch zusätzlich reduzieren, indem sie Geräte ausschalten oder die Heizung bei Abwesenheit herunterregeln.
Regionale Perspektiven – Nienburg, Verden und Diepholz
Landkreis Diepholz – eine Region, in der Seen, Moore und Städte aufeinandertreffen: Rund 24.000 Hektar Moorflächen stehen unter Schutz; der Dümmer‑See gehört zu den größten Seen Niedersachsens. Im Herbst rasten Tausende Kraniche im Hochmoor. Die Kreisstadt Diepholz vereint historisches Flair mit modernem Leben – Schloss, Cafés und Freizeitangebote treffen auf gut ausgebaute Fahrradwege und Naherholungsgebiete. Berufspendler schätzen die Lage im Dreieck Bremen–Osnabrück–Hannover mit guten Bahn- und Straßenverbindungen. Die Grundstückspreise sind moderat; vom zentralen Stadtgrundstück bis zum dörflichen Feldrandgrundstück gibt es vielfältige Optionen. Nachhaltig zu bauen hat hier hohen Stellenwert: Contura plant Häuser als Energiesparhäuser mit hochwertiger Gebäudehülle, gedämmten Wänden, Wärmepumpen und optionaler Solaranlage. Die Massivbauweise „Stein auf Stein“ garantiert Langlebigkeit und Wertstabilität.
Landkreis Nienburg – zwischen Moor, Heide und historischen Fachwerkstädten: Hier wohnen Familien inmitten der Mittelweser‑Region, umgeben von Flusslandschaften, Wäldern und Feldern und doch nahe bei Hannover und Bremen. Gute Zugverbindungen machen die Region attraktiv für Pendler. Neue Baugebiete und verschiedene Wohnformen – vom Reihenhaus bis zum Landhaus – bieten Raum für individuelle Wünsche.
Landkreis Verden – urban und ländlich zugleich: Orte wie Achim und Oyten sind wegen der Nähe zu Bremen und der guten Anbindung an die Autobahn A1/A27 bei Pendlern beliebt, wobei Bauland dort teurer ist. Ländliche Gemeinden wie Kirchlinteln, Thedinghausen oder Dörverden bieten hingegen günstige und großzügige Grundstücke (40–60 €/m²) und viel Platz für Kinder. Insgesamt profitieren Familien von der idyllischen Landschaft, aktiven Vereinen, guten Schulen und einem vielfältigen Freizeitangebot.
Contura Bau GmbH – Regional verwurzelt, familienfreundlich
Als Lizenzpartner von Town & Country Haus für die Landkreise Diepholz, Nienburg und Verden unterstützt Contura Bau junge Familien bei der Verwirklichung ihres Traumhauses. Das Unternehmen plant jedes Haus individuell und setzt auf massive „Stein‑auf‑Stein“-Bauweise. Eine hochwertige Gebäudehülle, gut gedämmte Wände, moderne Heiztechnik wie Wärmepumpen oder Solaranlagen und wohngesunde Materialien sorgen für eine hervorragende Energieeffizienz.
Contura Bau bietet Sicherheitspakete mit Festpreis‑, Bauzeit‑, Fertigstellungs‑ und Gewährleistungsgarantien. Darüber hinaus begleiten regionale Experten die Grundstückssuche und beraten bei Fragen zu Förderprogrammen und KfW‑Effizienzhäusern. Der Fokus liegt auf familienfreundlichen Grundrissen, flexiblen Raumkonzepten und energieeffizientem Bauen.
10 Merkmale eines familienfreundlichen Hauses
Merkmal | Beschreibung |
Sicheres Treppenhaus | Geschlossene Stufen, rutschfeste Beläge und Geländer mit vertikalen Stäben (< 12 cm Abstand) und Treppengitter |
Kindersichere Steckdosen | Schutz vor Stromschlägen durch integrierte Kindersicherungen |
Emissionsarme Materialien | Bodenbeläge, Kleber und Farben mit Zertifikaten wie Blauer Engel, natureplus oder eco Institut |
Flexibler Grundriss | Räume lassen sich durch Wände oder Türen anpassen; Kinderzimmer können später Büro oder Gästezimmer werden |
Großzügige Diele/Flur | Bietet Platz für Garderobe, Kinderwagen und Spielflächen |
Offene Wohnküche | Gemeinsamer Treffpunkt für Kochen, Spielen und Lernen |
Reichlich Stauraum | Hauswirtschaftsraum, Speisekammer, Abstellräume und Einbauschränke sorgen für Ordnung |
Kindersicherer Garten | Hoher Zaun, gesicherte Wasserstellen, rutschfeste Terrassen |
Smart‑Home‑Funktionen | Vernetzte Rollläden, Beleuchtung, Heizung, Sicherheit und Türkommunikation erhöhen Komfort und Sicherheit |
Energieeffiziente Bauweise | Gute Dämmung, dreifach verglaste Fenster und Wärmepumpen reduzieren Energieverbrauch |
Checkliste: Kindgerecht bauen – 10 Dinge, die Sie nicht vergessen sollten
- Treppen sichern: Geschlossene Stufen, Geländer mit geringer Stababstand und Treppengitter montieren.
- Bodentiefe Fenster absichern: Absturzsicherung (Brüstung, Geländer) und Sicherheitsverglasung einplanen.
- Kindersichere Steckdosen und Schalter: Schutz vor elektrischen Gefahren.
- Emissionsarme Baustoffe wählen: Zertifizierte Farben, Klebstoffe, Bodenbeläge und Dämmstoffe verwenden.
- Flexible Raumplanung: Kinderzimmer, Büro und Gästezimmer sollten sich leicht umwandeln lassen.
- Stauraum einplanen: 10–15 % der Wohnfläche als Lager, inklusive Hauswirtschaftsraum, Speisekammer, Abstellräume und Einbauschränke.
- Kindersicheren Garten gestalten: Hoher Zaun, gesicherte Wasserstellen, ungiftige Pflanzen und rutschfeste Beläge.
- Pflegeleichte Materialien nutzen: Vinyl, Fliesen, Laminat, Kork, Bambus oder Linoleum; robust und leicht zu reinigen.
- Smart‑Home nutzen: Steuerung von Licht, Rollläden, Heizung und Sicherheit per App; fördert Energieeinsparung und Sicherheit.
- Energieeffizienz berücksichtigen: Dämmung, dreifach verglaste Fenster, Wärmepumpe und Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung.
Vergleichstabelle: klassischer Grundriss vs. familienfreundlicher Grundriss
Kriterium | Klassischer Grundriss | Familienfreundlicher Grundriss |
Raumaufteilung | Feste Raumgrößen, klar getrennte Zimmer; wenig Variabilität. | Flexible, anpassbare Räume mit Schiebetüren oder Leichtbauwänden; Räume können zusammengelegt oder geteilt werden. |
Diele/Flur | Schmaler Flur, primär als Durchgang gedacht. | Großzügige Diele als Garderobe, Platz für Kinderwagen und Spielfläche. |
Kinderzimmer | 10 m² oder kleiner, kaum Platz zum Spielen. | Mindestens 15–16 m², Platz zum Spielen und Lernen. |
Küche/Wohnzimmer | Separate Räume, Kontakt zu Kindern nur eingeschränkt. | Offene Wohnküche; gemeinsamer Raum für Kochen, Essen und Spielen. |
Stauraum | Wenig; Kellerräume reichen aus. | Hauswirtschaftsraum, Speisekammer, Abstellräume; 10–15 % der Fläche für Stauraum. |
Sicherheitskonzept | Sicherheitsdetails werden nachgerüstet. | Von Anfang an integrierte Sicherungen: kindersichere Steckdosen, rutschfeste Böden, Treppengitter. |
Flexibilität | Grundriss orientiert sich an aktuellen Bedürfnissen der Erwachsenen. | Grundriss wächst mit: Zimmer lassen sich später teilen oder verbinden, Nutzungen ändern sich (Homeoffice, Gästezimmer). |
Technik | Standard-Schalter, keine Vernetzung. | Smart‑Home‑Systeme steuern Licht, Rollläden, Heizung und Sicherheit. |
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FAQ – häufige Fragen zum familienfreundlichen Bauen
Was bedeutet „familienfreundliches Haus“?
Ein familienfreundliches Haus ist so geplant, dass es den Alltag von Eltern und Kindern erleichtert. Dazu gehören kindersichere Details (Treppe, Steckdosen), flexible Grundrisse, ausreichend Stauraum, gesunde Materialien, ein gut einsehbarer Garten und energieeffiziente Technik.
Wie groß sollte ein Kinderzimmer sein?
Für Kleinkinder reichen oft 10 m², doch Experten raten zu 15–16 m², damit genug Platz zum Schlafen, Spielen und Lernen bleibt. Größere Zimmer lassen sich später einfacher teilen oder umnutzen.
Warum sind flexible Grundrisse wichtig?
Familienbedürfnisse ändern sich. Heute dient ein Raum als Homeoffice, morgen als Kinderzimmer oder Gästesuite. Flexible Grundrisse mit verschiebbaren Wänden und mehreren Zugängen ermöglichen Anpassungen ohne kostspielige Umbauten.
Worauf muss man bei der Sicherheit achten?
Rutschfeste Böden, geschlossene Treppen mit Geländern und Treppengittern, kindersichere Steckdosen, Brandschutz (Rauchmelder) und ausreichende Beleuchtung sind unerlässlich. Der Garten braucht einen sicheren Zaun und gesicherte Wasserstellen.
Welche Materialien sind für Familien geeignet?
Robuste Böden wie Vinyl, Fliesen und Laminat sind pflegeleicht und langlebig. Naturmaterialien wie Kork, Bambus und Linoleum bieten ein warmes Fußgefühl und gute Schall- sowie Wärmedämmung. Alle Materialien sollten emissionsarm sein und Prüfsiegel besitzen.
Wie lässt sich ein Haus energieeffizient bauen?
Eine gute Dämmung der Außenhülle (Wände, Dach, Fenster, Türen), dreifach verglaste Fenster und moderne Heizsysteme (Wärmepumpen) sind entscheidend. Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung verhindern Wärmeverluste beim Lüften. Smart‑Home‑Systeme können den Energieverbrauch zusätzlich reduzieren.
Welche Smart‑Home‑Funktionen sind sinnvoll?
Zentrale Steuerung von Rollläden, Beleuchtung, Heizung und Sicherheitskomponenten über Smartphone oder Tablet erleichtert den Alltag. Sensoren und Kameras erhöhen die Sicherheit; Smart‑Meter helfen, den Energieverbrauch zu überwachen.
Wie plane ich den Stauraum richtig?
Planen Sie ca. 10–15 % der Wohnfläche als Stauraum: Hauswirtschaftsraum, Speisekammer, Abstellräume auf jeder Etage, Einbauschränke und Dachboden. So lassen sich Kinderwagen, Sportgeräte und Spielzeug ordentlich verstauen.
Welche Rolle spielt der Garten beim familienfreundlichen Haus?
Der Garten ist Abenteuerland und Rückzugsort. Ein kindersicherer Zaun, sichere Terrasse und ungiftige Pflanzen sind wichtig. Gestalten Sie verschiedene Zonen: Spielfläche, Gemüsegarten, später Ruhezonen. Sichtkontakt vom Haus aus ermöglicht, Kinder im Auge zu behalten.
Welche Fördermöglichkeiten gibt es für energieeffiziente Häuser?
Die KfW fördert Effizienzhäuser mit zinsgünstigen Krediten und Zuschüssen. Zusätzlich gibt es Programme für erneuerbare Energien (Photovoltaik, Wärmepumpen). Ihr Hausbaupartner kann Sie über aktuelle Fördermöglichkeiten informieren.
Wie finde ich ein passendes Grundstück?
Die Wahl des Grundstücks beeinflusst die Baukosten und das Familienleben. In den Landkreisen Diepholz, Nienburg und Verden gibt es sowohl stadtnahe Grundstücke mit kurzen Wegen zu Schulen und Einkaufsmöglichkeiten als auch günstige Bauplätze auf dem Land. Achten Sie auf Bodenbeschaffenheit, Ausrichtung (Sonnenlauf), Infrastruktur und Preis. Experten wie Contura Bau unterstützen bei der Suche und prüfen Bebauungspläne.
Ist ein familienfreundliches Haus teurer?
Nicht unbedingt. Eine durchdachte Planung spart spätere Umbaukosten, und energieeffiziente Technik reduziert langfristig die Betriebskosten. Förderprogramme und günstige Grundstückspreise in familienfreundlichen Regionen können die Anschaffungskosten senken.
Was unterscheidet Contura Bau von anderen Anbietern?
Contura Bau kombiniert individuelle Planung, massive Bauweise und regionale Expertise. Die Häuser werden energieeffizient gebaut (gedämmte Wände, moderne Heiztechnik) und mit Festpreis-, Bauzeit- und Fertigstellungsgarantien angeboten. Als lokaler Partner unterstützt Contura Familien beim Grundstückskauf und bei der Beantragung von Förderungen.
Ein wirklich gutes Familienhaus ist weit mehr als ein Gebäude aus Stein und Beton. Es wächst mit seinen Bewohnern, bietet Sicherheit, erleichtert den Alltag und gibt Kindern Raum zum Entdecken, Spielen und Großwerden. Wer heute klug plant, schafft ein Zuhause, das auch in zehn oder zwanzig Jahren noch zu den Bedürfnissen der Familie passt. Genau diesen Anspruch verfolgt die Contura Bau GmbH: familienfreundliche, energieeffiziente Massivhäuser, die nicht nur für heute, sondern für das ganze Leben gebaut werden.
„Zuhause ist kein Ort, sondern ein Gefühl.“



